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Manual

igus® smart plastics

i.Sense

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Sicherheitshinweise

Lesen Sie dieses Handbuch vor der Inbetriebnahme vollständig. Beachten Sie alle Sicherheits- und Installationshinweise; produktspezifische Schutzmaßnahmen stehen in den jeweiligen Kapiteln. Bei Einsatz im Gesamtsystem sind diese Informationen an den Endnutzer weiterzugeben.

Gewährleistung besteht nur gemäß den in diesem Handbuch genannten Spezifikationen und beschränkt sich auf Reparatur bzw. Austausch des i.Sense:modul II. Für Integrationsaufgaben, Folgeschäden, Fehlanwendung oder nicht autorisierte Änderungen übernimmt igus® keine Haftung. Änderungen am Produkt und an der Dokumentation sind vorbehalten.

Das i.Sense:modul II darf nur betrieben werden, wenn:

  • Installation und Sicherheitshinweise eingehalten werden,
  • das Gehäuse ESD-/EMV-konform montiert ist,
  • keine Änderungen am Gerät vorgenommen wurden und ein einwandfreier Zustand vorliegt,
  • die in den technischen Daten angegebenen Betriebsgrenzen eingehalten werden.

Die nachfolgenden Hinweistafeln werden im Handbuch einige Male erscheinen, sie sind klassifiziert, so dass Grad und Art einer Gefährdung markiert sind.

GEFAHR!

Sicherheitshinweise, die mit GEFAHR gekennzeichnet sind, weisen auf eine unmittelbare Gefahrensituation hin.

WARNUNG!

Sicherheitshinweise, die mit WARNUNG gekennzeichnet sind, weisen auf eine eventuelle Gefahrensituation hin. Eine Missachtung des Hinweises führt möglicherweise zu einem schweren oder gar tödlichen Unfall oder zu Sachschäden.

VORSICHT!

Sicherheitshinweise, die mit VORSICHT gekennzeichnet sind, weisen auf eventuelle Gefahrensituation hin. Eine Missachtung des Hinweises führt möglicherweise zu einem Unfall oder zu Sachschäden.

HINWEIS!

Sicherheitshinweise, die mit HINWEIS gekennzeichnet sind, weisen auf eine eventuelle Gefahrensituation hin. Eine Missachtung des Hinweises führt möglicherweise zu Sachschäden. Ebenfalls sind so allgemeine Hinweise und Erklärungen gekennzeichnet.


WARNUNG!

i.Cee.plus II ist kein Sicherheitsbauteil im Sinne der Maschinenrichtlinie und bietet keinen Schutz vor Personenschäden. Bei Missachtung kann es zu schwerwiegenden Sach- und Personenschäden führen.


Qualifiziertes Personal

Das i.Sense:modul II darf nur durch qualifiziertes Fachpersonal betrieben und gewartet werden.

  • Das Personal muss dieses Handbuch und ggf. existierende Zusatzdokumentationen gelesen und verstanden haben.

  • Das Personal muss mit allen relevanten geltenden Normen, Bestimmungen und Unfallverhütungsvorschriften vertraut sein.

  • Das Personal muss durch seine Ausbildung in der Lage sein, eventuelle Gefahren, die beim Gebrauch der Steuerung auftreten können, vorherzusehen bzw. zu erkennen.

  • Das Personal muss beim Einsatz der Sensoreinheit im Gesamtsystem die Sicherheit für Personen und Gegenstände sicherstellen können.

  • Das Personal muss bezüglich des Handlings von ESD empfindlichen Geräten geschult sein und alle nötigen Vorkehrungen treffen.


Einhaltung von EU‑Richtlinien

Die CE‑Kennzeichnung auf dem Gerät bestätigt die Konformität mit folgenden europäischen Richtlinien:

Richtlinie Beschreibung
2014/30/EU Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die elektromagnetische Verträglichkeit
2014/53/EU Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Bereitstellung von Funkanlagen auf dem Markt und zur Aufhebung der Richtlinie 1999/5/EG
2011/65/EU RoHS Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro‑ und Elektronikgeräten

Die jeweils gültigen Richtlinien sind in der EU‑Konformitätserklärung des entsprechenden Geräts aufgeführt.


Hinweis zum Cyber Resilience Act (CRA)

Dieses Produkt enthält digitale Komponenten. Für solche Produkte gelten die Sicherheitsanforderungen des EU Cyber Resilience Act (Verordnung (EU) 2024/2847). Der CRA legt fest, dass Software und vernetzte Geräte über den gesamten Lebenszyklus sicher betrieben und aktuell gehalten werden müssen.

Damit Sie Ihr System zuverlässig und sicher nutzen können, beachten Sie bitte:

  • Installieren Sie bereitgestellte Firmware‑ und Softwareupdates regelmäßig.
  • Verwenden Sie sichere Netzwerk- und Zugangseinstellungen.
  • Ändern Sie Standardpasswörter sofort nach der Inbetriebnahme.
  • Deaktivieren Sie nicht benötigte Schnittstellen oder Dienste.

Wenn Sie eine technische Auffälligkeit oder eine mögliche Sicherheitslücke feststellen, melden Sie diese bitte über den offiziellen igus‑Supportkanal: security@[hersteller].com oder über das Serviceportal.

Der CRA verlangt außerdem, dass Anwender Zugang zu Informationen über Sicherheitsunterstützung, bekannte Risiken und Updateprozesse erhalten. Weitere Details finden Sie in den Dokumentationen dieses Produkts oder bei Ihrer nationalen Marktaufsichtsbehörde.


Hinweis zur EU‑Dual‑Use‑Verordnung (EU) 2021/821

Einzelne elektronische Komponenten und Sensoren in diesem Produkt können je nach technischer Ausführung unter die EU‑Dual‑Use‑Verordnung (EU) 2021/821 fallen. Diese Verordnung regelt Güter, die sowohl im zivilen als auch im militärischen Bereich eingesetzt werden können.

Für den Export in Länder außerhalb der EU kann daher eine Genehmigung erforderlich sein. Ob dies zutrifft, hängt vom Zielmarkt, der Anwendung und der jeweiligen technischen Konfiguration ab.

Bitte prüfen Sie vor einer Weitergabe oder Ausfuhr des Produktes:

  • ob für Ihr Zielland Exportbeschränkungen bestehen,
  • ob Ihre Anwendung als sicherheitskritisch oder militärisch gilt,
  • ob eine Genehmigung nach geltenden Vorschriften notwendig ist.

Weitere Informationen finden Sie bei Ihrer nationalen Exportkontrollbehörde (z. B. BAFA in Deutschland) oder in den offiziellen EU‑Unterlagen.)

VORSICHT!

Öffnen Sie das Gerät nicht bei Nässe oder bei nassen Händen. Achten Sie unbedingt auf die richtige Polung der Batterie (siehe Abbildung 1 rechts rote Markierung). Andernfalls besteht Brand- und Explosionsgefahr. Ersetzen Sie die Batterie nur und ausschließlich durch einen Typ mit den exakt selben Werten (Batterietyp: CR1225/3V).

HINWEIS!

Das i.Sense:modul II darf nur durch qualifiziertes Fachpersonal gewartet werden. Bitte beachten Sie dazu Kapitel 1.2 (Qualifiziertes Personal). Sollten Hardware Probleme auftreten, die auf nicht qualifiziertes Personal zurückzuführen sind, erlischt die Gewährleistung. Treten anderweitige Hardwareprobleme auf, wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice (siehe Seite 30). Verbrauchte Batterien gehören nicht in den Hausmüll. Die Batterien müssen bei einer Sammelstelle für Altbatterien abgegeben werden.

In dem i.Sense:modul II, auf der Leiterplatte, befindet sich eine Batterie vom Typ CR1225 3V (siehe rote Markierung Abbildung 1 rechts). Für den Zeitraum, in dem die 24V Versorgungsspannung abgeschaltet ist, sorgt die Batterie für die Erhaltung des Datums und der Uhrzeit. Die Batterie muss ersetzt werden, sobald die Status Leuchtdiode mit der Bezeichnung „Replace Battery“ gelb aufleuchtet (siehe rote Markierung Abbildung 1 links).

Tausch der Batterie 1.jpg Tausch der Batterie 2.png

Abbildung 1: IS.EC.U04.04.01.0 - Batterie

Wenn Sie die Batterie wechseln, schalten Sie das Gerät vollständig spannungsfrei. Ziehen Sie alle angeschlossenen Klemmen an dem Gerät ab und nehmen Sie das Gerät von der Hutschiene. Entfernen Sie den Front-Aufkleber und drehen Sie die 4 Schrauben an der rechten unbeklebten Gehäusehälfte heraus.

(Sollte der Aufkleber während des Öffnens beschädigt werden, wenden Sie sich für Ersatz bitte an den igus® Kundenservice, um Ersatz zu bestellen). Anschließend kann die linke und rechte Gehäuseseite an der Vorder- und Rückseite mit den Daumen von der Ober- bis zur Unterseite, vorsichtig, auseinandergezogen werden.

HINWEIS!

Nach einem Batteriewechsel gehen die Parameter Datum/Uhrzeit verloren. Für die Übernahme eines neuen Datum/Uhrzeit müssen sämtliche Parameter in der grafischen Benutzeroberfläche im Konfigurationsmodus neu eingegeben werden. Bitte gehen Sie dazu vor wie in Kapitel 7.3 „Bedienung der Benutzeroberfläche“ auf Seite 19 beschrieben.

Das igus® smart plastics condition monitoring Konzept hilft ungeplante Anlagenstillstände durch Bruch oder Blockade des igus® e-kettensystems® zu vermeiden. i.Sense:modul II ist ein mikroprozessorbasierendes Hutschienenmodul (Diagnosetool) zur kontinuierlichen Auswertung angeschlossener i.Sense Sensorik. Über acht potentialfreie Kontakte ist eine schnelle Maschinenreaktion auf unerwartete Betriebszustände des igus® e-ketten® Systems möglich. Das Konfigurationsdashboard und der Sensordatendownload sind über USB und WiFi Connectivität zu erreichen.

GEFAHR!

Das i.Sense:modul II ist kein Sicherheitsbauteil im Sinne der Maschinenrichtlinie. Das Gerät ist ausschließlich zur Vermeidung von Blockaden oder Brüchen an igus® e-kettensystemen® vorgesehen, und ist nicht für die Verhütung von Personenschäden während des Maschinen- / Anlagenbetriebes geeignet. Bei Missachtung sind schwere Personenschäden bis hin zum Tod oder schwere, irreversible Verletzungen sowie Sachschäden möglich.

Setzen Sie das Gerät nur entsprechend der bestimmungsgemäßen Verwendung ein. Der Schutz von Personen ist nicht gewährleistet, wenn das Gerät nicht entsprechend seiner bestimmungsgemäßen Verwendung eingesetzt wird. Die igus® GmbH haftet nicht für Schäden, die durch nicht bestimmungsgemäße Verwendung entstehen. Lesen Sie diese Original Bedienungsanleitung vor der Inbetriebnahme des Geräts. Die Kenntnis der Original Bedienungsanleitung gehört zur bestimmungsgemäßen Verwendung. Vorhersehbare Fehlanwendung: Eine andere als die unter „Bestimmungsgemäße Verwendung“ festgelegte oder eine darüber hinaus gehende Verwendung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Unzulässig ist die Verwendung des Gerätes insbesondere in folgenden Fällen:
- in sicherheitsrelevanten Schaltungen
- in Räumen mit explosiver Atmosphäre
- An Maschinen und Anlagen mit Vibrationen

Produktübersicht

Betriebsarten


Betriebsart
Beschreibung
Stand- Alone
-     Erkennung ungewöhnlicher Betriebszustände an igus® e-kettensystemen®
-     Anschluss von bis zu 4 Sensoren (2x Kraftsensor/Wägezelle, 2x Positionssensor(4-20mA)
-     Sensorkonfiguration sowie Anpassungen der Messalgorithmen und Empfindlichkeit über grafische Benutzeroberfläche über USB und WLAN
-     Rohdatenablage im internen eMMC Speicher
-     Rohdatendownload in CSV-Format und als SQL-Datenbank
-     Anbindung an Anlagensteuerung über Öffnerkontakte zum Anschluss an I/O-Ports
-     Optional: Benachrichtigung von Schwellwertüberschreitungen und Alarmmeldungen mittels SMS
Hybrid
-     vorrausschauende Wartungsinformationen (zusätzliche Anbindung an i.Cee II nötig)
-     Möglichkeit der Darstellung in Dashboard im online und offline Betrieb

Tabelle 2: Produktübersicht

Technische Daten


Mechanische Spezifikationen
T x B x H in Millimeter inkl. Stecker & Befestigungselementen
110 x 31 x 125 mm
Gewicht in Gramm
Ca. 120 g
Befestigung/ Montage
TS35 Trägerschiene in geerdeten Metallschaltschränken
Farbe
Schwarz
Anschließbarer Leiterquerschnitt
0,25…1,5 mm2 (unisolierte Aderendhülsen)
0,25…0,75 mm² (isolierte Aderendhülsen)
0,25…1,5 mm² (ohne Aderendhülse)

Tabelle 3: Mechanische Spezifikationen

VORSICHT!

-       Zerstörungsrisiko
Eine Betriebsspannung, die über der in den technischen Daten angegeben Spannung liegt, zerstört das i.Sense:modul II. Wählen Sie eine Betriebsspannung die innerhalb des in den technischen Daten angegeben Spannungsbereich liegt.

Elektrische Spezifikationen
Spannungsversorgung (Klemme X7)
24V DC (1A max.)
Spannungsversorgung potentialfreie Kontakte (Klemme X4)
24V DC (0,3A max.)
Ausgangsspannung (Klemme X1 und X2)
5V DC
Ausgangsspannung (Klemme X3)
5V DC (0,5A max.)
Ausgangsspannung (Klemme X5 und X6)
24V DC

Tabelle 4: Elektrische Spezifikationen

Schnittstellen
UART
5V (0,5A max.) Output, 115200 baud, 8N1, no parity
Service UART (3,5mm Klinke)
3,3V Input, 115200 baud, 8N1, no parity
RS-485
proprietär
Bluetooth
4.0 dual mode
WLAN
802.11b/g/n
Ethernet
100-Mbit/s

Tabelle 5: Schnittstellen

Speicherkapazität
Sensordatenspeicher
4GB Ringspeicher von 8GB eMMC

Tabelle 6: Speicherkapazität

WARNUNG!

-       Gefahr von Fehlfunktionen
-       Brandgefahr
-       Explosionsgefahr
-       Gefahr von elektrischem Schlag

Betreiben Sie das i.Sense:modul II weder im Wasser noch in feuchten Umgebungen oder in aggressiven, brennbaren oder explosiven Atmosphären und nicht bei Vibrationen. Aufgrund der Eigenerwärmung des Gerätes ist dafür zu sorgen, dass die Außentemperatur 40°C nicht übersteigt. Sollte dies nicht gewährleistet sein muss ein belüftetes bzw. klimatisiertes Gehäuse verwendet werden.

Umgebungsbedingungen
Temperaturbereich Betrieb -20…40 °C
Lagerung -40…45 °C
Transport -40…45°C
Relative Luftfeuchte ≤ 90%, nicht kondensierend
Schutzart IP 20/ DIN EN 60529

Tabelle 7: Umgebungsbedingungen

Installation

VORSICHT!

Verlegen Sie die Anschlussleitungen des Geräts immer außerhalb der Verkehrswege. Bei locker verlegten Leitungen besteht Stolpergefahr. Leitungen nicht über scharfe Kanten, Ecken oder bewegliche Teile verlegen oder quetschen. An Leitungen dürfen keine Gegenstände gehängt oder befestigt werden. Mit elektrischen Betriebsmitteln ist sorgfältig umzugehen. Bewegliche Leitungen und Stecker sind vor Beschädigung durch Einklemmen, Stoß sowie Überfahren mit Fahrzeugen und Geräten zu schützen. Elektrische Geräte, Leitungen und Steckvorrichtungen dürfen nur benutzt werden, wenn sie den betrieblichen und örtlichen Sicherheitsanforderungen im Hinblick auf die Betriebsart und Umwelteinflüssen genügen.

Mechanische Installation

  • Vertikal, TS35 DIN Hutschiene
  • Vibrationsfreier Montageort
  • Anschlussraum: 50mm vertikal, 35mm
  • Wärmestau vermeiden, ausreichende Belüftung vorsehen

Mech.Inst.png

Sensoren

Klemmen X1/X2 2mV/V Kraftmessung

VORSICHT!

Das Gerät ist so ausgelegt, dass Kräfte bis maximal 90% der Nennlast überwacht werden können. Zur Vereinfachung entspricht eine Masse von 1t einer Kraft von 10000N und eine Masse von 2t einer Kraft von 20000N. Bei der Verwendung einer Wägezelle mit einer Nennkapazität von 1t und 2t ergeben sich folgende maximalen einstellbaren Kraftgrenzwerte (siehe Tabelle 1). Das Einstellen von Kraftgrenzwerten von 90% der Nennkapazität hinaus ist unzulässig.

Nennkapazität Wägezelle Maximal einstellbaren Kraftgrenzwerte 90% der Nennkapazität
1t 9000 N
2t 18000 N

Tabelle 11: Maximal einstellbare Kraftgrenzwerte

Klemmen X1/X2 2mV/V Kraftmessung

igus® DMS Sensoren zur Zug- Schubkraftmessung an igus® e-kettensystemen®:

DMS 1.png Abbildung 6:

DMS Sensor auf KMA
Dehnungsmesstreifen ( DMS ) Sensor im Set mit einem zweiten „Dummy“ zur Montage auf igus® KMA Anschlusselementen für e-kettensysteme® der Serien E2, E4, P4 Anschluss: Vieradrige, M12 Industriesteckverbinder Belegung: igus® DMS Sensoren mit CF10.03.05.INI Leitung

Klemme Bezeichnung Aderfarben bei Verwendung einer CF.10.03.05.INI Kraftsensorleitung
X1/X2 – 7 Shield Shield (gelb)
X1/X2 – 6 + Sense --
X1/X2 – 5 - Sense --
X1/X2 – 4 + Excitation weiß
X1/X2 – 3 - Excitation schwarz
X1/2 – 2 + Signal blau
X1/X2 – 1 - Signal braun

Tabelle 12: Anschluss Klemme X1 / X2

In schwimmende Mitnehmer integrierte Wägezellen

DMS 2.jpg

Abbildung 7: Vishay Wägezelle Model 616 1t Wägezellen in Metallkonstruktion des schwimmenden Mitnehmers integriert für alle igus® e-kettensysteme® Anschluss: Siebenadrig, Harting HAN 3A M20 EMV Industriesteckverbinder

Belegung: Vishay Wägezelle Model 616,1t

Klemme Bezeichnung Aderfarben der 3m Anschlussleitung
X1/X2 – 7 Shield Shield (gelb)
X1/X2 – 6 + Sense Blau
X1/X2 – 5 - Sense braun
X1/X2 – 4 + Excitation grün
X1/X2 – 3 - Excitation schwarz
X1/X2 – 2 + Signal rot
X1/X2 – 1 - Signal weiß

Tabelle 13: Anschluss Vishay Wägezelle Model 616 1t an Klemme X1 / X2

Belegung: Vishay Wägezelle Model 620,2t

Wägezelle 3.jpg
Abbildung 8:

Vishay Wägezelle Model 620 2t

Klemme Bezeichnung Aderfarben der 5m Anschlussleitung
X1/X2 – 7 Shield Shield
X1/X2 – 6 + Sense grün
X1/X2 – 5 - Sense grau
X1/X2 – 4 + Excitation blau
X1/X2 – 3 - Excitation schwarz
X1/X2 – 2 + Signal Weiß
X1/X2 – 1 - Signal Rot

Tabelle 14: Anschluss Vishay Wägezelle Model 620 2t an Klemme X1 / X2

In Leitungszugkraft Sensoren integrierte Wägezellen

CF.P.png CF.P 2.png
Wägezellen (wie bei schwimmendem Mitnehmer) in Metallkonstruktion der Zugentlastung integriert für igus® e-kettensysteme® der Serien E4.42, E4.56, E4.80, 4040, 5050, P41.56, P41.80 Anschluss: Achtadrig, Harting HAN 3A M20 EMV Industriesteckverbinder

Belegung: Vishay Wägezelle Model 616,1t

Klemme Bezeichnung Aderfarben der 3m Anschlussleitung
X1/X2 – 7 Shield Shield (gelb)
X1/X2 – 6 + Sense Blau
X1/X2 – 5 - Sense braun
X1/X2 – 4 + Excitation grün
X1/X2 – 3 - Excitation schwarz
X1/X2 – 2 + Signal rot
X1/X2 – 1 - Signal weiß

Tabelle 15: Anschluss Vishay Wägezelle Model 616 1t an Klemme X1 / X2

Belegung: Vishay Wägezelle Model 620,2t

Klemme Bezeichnung Aderfarben der 5m Anschlussleitung
X1/X2 – 7 Shield Shield
X1/X2 – 6 + Sense grün
X1/X2 – 5 - Sense grau
X1/X2 – 4 + Excitation blau
X1/X2 – 3 - Excitation schwarz
X1/X2 – 2 + Signal Weiß
X1/X2 – 1 - Signal Rot

Tabelle 16: Anschluss Vishay Wägezelle Model 620 2t an Klemme X1 / X2

Belegung: ME-Messsysteme Wägezelle KD40s, 200kg

Klemme Bezeichnung Aderfarben der 3m Anschlussleitung
X1/X2 – 7 Shield Shield
X1/X2 – 6 + Sense --
X1/X2 – 5 - Sense --
X1/X2 – 4 + Excitation braun
X1/X2 – 3 - Excitation weiß
X1/X2 – 2 + Signal grün
X1/X2 – 1 - Signal gelb

Tabelle 17: Anschluss ME-Messsysteme Wägezelle Model KD40s 200kg an Klemme X1 / X2 Prinzip Leitungszugkraftsensor Aufbau Leitungszugkraftsensor

VORSICHT!

Das Gerät ist so ausgelegt, dass Positionen innerhalb der Nennlänge gemessen werden können. Bei Verwendung eines Positionssensors mit 99mm Nennlänge muss die untere Positionsgrenze >0mm (z.B. 10mm) betragen, die obere Positionsgrenze muss <99mm (z.B. 90mm) betragen. Das Einstellen von Positionsgrenzen <= 0mm für die untere Positionsgrenze und >= 99mm für die obere Positionsgrenze ist unzulässig. Das gleiche gilt für Positionssensoren mit anderen Nennlängen.

Klemmen X5 / X6 4-20mA

In SLS-Gehäuse integrierter Bruchkraft Sensor

EC.B.png EC.B 2.png
Abbildung 11: Aufbau Bruchkraft Sensor

Bruchkraftüberwachung am schwimmenden Mitnehmer zur Montage auf igus® KMA Anschlusselementen oder Stahlanschlusselementen für e-kettensysteme® der Serien E4 und P4 Besonderheiten: Innenbreite >350mm 2x Sensor an Mitnehmer benötigt Kettenlänge >35m 1x Sensor an Mitnehmer, 1x Sensor an Festpunkt, Knoten des Polymerseils in der Mitte der e-kette® Sondertrennstege müssen in e-kette® positioniert werden Anschluss: Vieradrig, M8 Industrieschraubsteckverbinder, CF10.03.05.INI Belegung:

Klemme Bezeichnung Aderfarben bei Verwendung einer CF10.03.05.INI Sensorleitung
X5/X6 – 4 24 V DC braun
X5/X6 – 3 GND blau
X5/X6 – 2 Input (4-20mA) weiß
X5/X6 – 1 Shield Shield
-- Nicht genutzt 0-10V schwarz

Tabelle 18: Anschluss Balluff Sensor (MAT0090096) an Klemme X5 / X6

Zylindrischer Sensor/ Rollensensor

Rollensensor.png Rollensensor 2.png

Bruchkraftüberwachung am schwimmenden Mitnehmer zur Montage auf igus® KMA Anschlusselementen oder Stahlanschlusselementen für e-kettensysteme® der Serien E4 und P4 Anschluss - Über Pigtail Seite 1 im Sensor Seite 2 Harting HAN 3A - vieradrig, Harting HAN 3A M20 EMV Industriesteckverbinder Belegung:

Klemme Bezeichnung Farbe
X5/X6 – 4 24 V DC braun
X5/X6 – 3 GND --
X5/X6 – 2 Input (4-20mA) blau
X5/X6 – 1 Shield schwarz

Tabelle 19: Anschluss Rollensensor an Klemme X5 / X6

Montageplatte für Krane

Ausrichtung des Sensors:
Beschleunigungssensor.png
Verbaute Beschleunigungs-/Ausrichtungsüberwachung des Moduls, Messung erfolgt in allen drei Raumrichtungen Anschluss - Bereits im Modul integriert Abbildung 14: Ausrichtung interner Beschleunigungssensor

Inbetriebnahme und Benutzeroberfläche

Verbindungsaufbau.png
Abbildung 16: Verbindungsaufbau zur Benutzeroberfläche

HINWEIS!

RNDIS-Treiber wird ggf. benötigt.Download der Sicherheitsschlüssel hier:https://www.catalog.update.microsoft.com/Search.aspx?

q=usb%5Cvid_0525%26pid_a4a2 />Download des Installationspaketes hier:https://igus.widen.net/s/wlttsptqwb/sma_rdis-network-device-driver

  • Nutzen einer USB-A -> micro-USB Leitung.
  • microUSB in i.Sense:modul II, USB-A in PC einstecken.
  • Aufrufen der Nutzeroberfläche über IP-Adresse 10.0.0.1 in Browseradresszeile.

IP-Adresse.png
Abbildung 17: IP-Adresse (USB)

Treiberinstallation

  1. Download des Sicherheitsschlüssels etc. hier: https://www.catalog.update.microsoft.com/Search.aspx?q=usb%5Cvid_0525%26pid_a4a2
  2. Geräte-Manager aufrufen
  3. COM-Port auswählen
  4. Treiber aktualisieren klicken
  5. Dateiordner aus Download wählen
  6. „Installieren“ klicken Alternativ:
  7. Download des Installationspakets hier: https://igus.widen.net/s/wlttsptqwb/sma_rdis-network-device-driver
  8. Komprimierte Datei entpacken
  9. Installationspaket ausführen und installieren
  • Aktivieren Sie das AdHoc Netzwerk durch Betätigung des „Reset“ Tasters, an der Front des i.Sense:modul II, für ca. 5 Sekunden. Innerhalb weniger Sekunden erscheint das WiFi Netzwerk mit der SSID igus-isense unter den Netzwerken.

HINWEIS!

Zugangsdaten AdHoc Netzwerk:

Wi-Fi SSID: igus-isense

Passwort: igusSmartPlastics!

Wlan.png
Abbildung 18: AdHoc SSID - Verbinden Sie sich mit dem Netzwerk igus-isense - Rufen Sie die Nutzeroberfläche über Eingabe der IP 10.0.0.1 oder 192.168.128.1 in Ihrer Browseradresszeile auf.

EC.P

  1. e-kette® in Verfahrwegmitte platzieren
  2. Offset einstellen (Benutzeroberfläche -> Configuration, Sensor 1 und/oder 2)
  3. Kraftgrenzen werden durch igus® vorkonfiguriert

CF.P

  1. e-kette® in Verfahrwegmitte platzieren
  2. Offset einstellen (Benutzeroberfläche -> Configuration, Sensor 1 und/oder 2)
  3. Kraftgrenzen werden durch igus® vorkonfiguriert

EC.B

  1. Keine Kalibrierung notwendig
  • Dreibalkenmenü in der oberen linken Ecke

HINWEIS!

Zugangsdaten zur Bedienung:

Benutzername: igus

Passwort: igus_1432#

  • Auswahlmöglichkeiten: Sensors, Configuration, Alert Management, Wi-Fi Setup Bild3.png
    Abbildung 19: Menü Benutzeroberfläche

Configuration

HINWEIS!

Bestätigen der Änderungen

Code: 1905

Sensoren - Oben links 3-Balkenmenü „Configuration“ auswählen - Schieberegler „configuration mode“ auf on (orange) bewegen - Daten in jeweilige Felder eintragen - Button „Update Configuration“ betätigen CSV Trennzeichen einstellen - Standard Semikolon (;) - USA, Japan, etc. Komma (,) Bei Verwendung von mehreren i.Sense:modul II Geräten - USB IP Adresse anpassen Bei Bedarf WiFi SSID Geräte Identifikation anpassen - Standard igus-isense

Bild4.png
Abbildung 20: Sensor Configuration

Sensors

  • Fünf Spalten der Form (von oben nach unten): Sensorstatus, Graph der letzten Minute, aktuelle Werte, eingestellte Grenzwerte, „Reset Sensor“-Button
Farbe Bedeutung
GRÜN Alles in Ordnung / kein Handlungsbedarf
ROT Fehler / es ist Handlungsbedarf nötig, klicken Sie „Reset Sensor“ um die Messung neu zu starten. Taucht der Fehler wieder auf, kontaktieren Sie bitte den Kundenservice (S.31)
leer Sensoranschluss ist deaktiviert
Tabelle 21: Sensor Statusanzeigen

Bild5.png
Abbildung 21: Sensor Benutzeroberfläche

Sensor Reset

HINWEIS!

Bei einem Sensor Fehler

kann der Fehler mit einem Klick auf „Reset Sensor“ quittiert und die Messung neu gestartet werden

Code: 1905

oder durch Betätigung des „RESET“ Tasters an der Front des i.Sense:modul II.

  • Klicken des Reset-Buttons unterhalb des Sensors
  • Fenster zur Codeeingabe erscheint.

Reset.png
Abbildung 22: RESET SENSOR Schaltfläche

Daten Download

  • Für jeden Sensor können Messdaten als CSV-Datei heruntergeladen werden.
  • Die Menge an Daten kann im benachbarten Feld festlegt werden. Auswahl zwischen 1h, 6h, 1d, 2d, 3d, 4d, 5d, 6d, 7d.

HINWEIS!

Datenablage in Ringspeicher

Bild7.jpg
Abbildung 23: CSV Daten Download - Des Weiteren können alle vorhandenen Messdaten in Form einer Datenbank als sqlite-Datei heruntergeladen werden. - Database: alle Daten in einem Zeitraum von min. 1 Monat - Database History: Min./Max.-Werte über Zeitraum (1h) über längeren Zeitraum

Bild8.png
Abbildung 24: SQL Datenbank Download

Alert Management

  • Oben links 3-Balkenmenü „Alert Management“ auswählen
  • Sensor wählen

Bild9.jpg
Abbildung 25: Sensorauswahl - Warnungstyp vergeben

Bild10.jpg
Abbildung 26: Warnungstyp - Daten in jeweige Felder eintragen

HINWEIS!

Für Limit low und Limit high positives Vorzeichen verwenden!

    • Limit low: unterer Grenzwert
    • Limit high: oberer Grenzwert
    • Warning Text: Text in SMS, mit dem gewarnt wird (maximal 100 Zeichen)

Bild11.jpg
Abbildung 27: Schwellwerte und Warnungs-Text - Warnungslevel festlegen (siehe Abbildung 28)

Bild13.jpg
Abbildung 28: Warnungslevel - Wiederholungsintervall festlegen (siehe Abbildung 29)

Wiederholungsintervall.jpg
Abbildung 29: Wiederholungsintervall - Telefonnummer SMS-Empfänger eintragen (siehe Abbildung 30)

Bild14.jpg
Abbildung 30: Telefonnummer SMS-Empfänger - Berechtigungslevel festlegen (siehe Abbildung 30) - 1 – darf Reset ausführen - 2 – nur Leserechte

Berechtigungslevel.jpg
Abbildung 31: Berechtigungslevel - Mit Klick auf „Create“ wird die Alarmmeldung in der rechten Tabelle angelegt (siehe Abbildung 31). - Über die nebenstehende Delete Schaltfläche kann die Alarmmeldung wieder gelöscht werden.

Bild16.jpg
Abbildung 32: Meldungs-Management

Wi-Fi Setup

  • Über die Schaltfläche SCAN können erreichbare Wi-Fi Netzwerke gesucht und über die Schaltfläche „Select a Wi-Fi“ ausgewählt werden.
  • Im unteren Feld wird die SSID des gewählten Wi-Fi Netzwerkes angezeigt.
  • Im Feld „Password“ muss das Wi-Fi Passwort eingetragen werden.
  • Nach Betätigung der „CONNECT“ Schaltfläche verbindet sich das i.Sense:modul II mit dem gewählten Wi-Fi Netzwerk.
  • Im rechten Fenster werden die aktuellen Netzwerkeinstellungen angezeigt.

WiFi setup.png
Abbildung 33: WiFi Setup

Der Identifier am Anfang jeder Sensornachricht ist nach der folgenden Form aufgebaut. XXXXX; | X | XX | XX | | --- | --- | --- | | 1 = Sensor 1 (2mV/V)

2 = Sensor 2 (2mV/V) | W1 = Vishay Wägezelle Model 616 (1t)

W2 = Vishay Wägezelle Model 620 (2t)

W3 = ME Messsysteme Wägezelle KD40s (2000kg)

D1 = DMS Kraftsensor (kleine Bauform)

D2 = DMS Kraftsensor (große Bauform)

00 \= deaktiviert | 01 = Version

00 = deaktiviert | | 3 = Sensor 3 (4-20mA)

4 = Sensor 4 (4-20mA) | B1 = Balluf Sensor (99mm)

B2 = Micro-Epsilon (300mm)

B3 = WayCon (1000mm)

00 \= deaktiviert | | 5 = Sensor 5 (XYZ) | A1 = Beschleunigung (XYZ)

00 \= deaktiviert | Tabelle 22: Aufbau Sensor Kennung

Wägezellen und DMS Sensoren

Bezeichnung Format
Sensor Identifier XXXXX;
Datum DD.MM.JJJJ;
Zeit HH:MM:SS;
Absolute Upper Force Limit [N] XXXXXX;
Upper Force limit with allowed numbers of force tolerance oversteppings [N] XXXXXX;
Actual Force [N] XXXXXX;
Lower Force Limit with allowed number of force tolerance oversteppings [N] XXXXXX;
Absolute Lower Force Limit [N] XXXXXX;
Number of upper force tolerance oversteppings [n] XX;
Number of lower force tolerance oversteppings [n] XX;
Number of force samples until averaging [n] XXX;
Force offset [N] XXXXXX;
Position [mm] XXXXXX;
Status Potential-free contact (1=closed, 0=open) X;\r\n
Tabelle 23: Aufbau Ausgabestring für Wägezellen und DMS Sensoren

Bruchkraft Sensor

Bezeichnung Format
Sensor Identifier XXXXX;
Datum DD.MM.JJJJ;
Zeit HH:MM:SS;
Lower Position Limit [mm] XXXX;
Actual Position [mm] XXXX;
Upper Position Limit [mm] XXXX;
Sensor length [mm] XXXX;
Dynamic digit tolerance [n] XX;
Dynamic average tolerance [n] XX;
Status Potential-free contact (1=closed, 0=open) X;\r\n
Tabelle 24: Aufbau Ausgabestring Bruchkraft Sensor

Beschleunigungssensor

Bezeichnung Format
Sensor Identifier XXXXX;
Datum DD.MM.JJJJ;
Zeit HH:MM:SS;
Acceleration x-Axis [g/10] XX;
Acceleration y-Axis [g/10] XX;
Acceleration z-Axis [g/10] XX;\r\n
Tabelle 25: Aufbau Ausgabestring Beschleunigungssensor

Beispielstrings

1W101;24.03.2021;12:34:01;+07000;+05000;-01453;-05000;-07000;05;05;050;-00980;;1;\r\n 2D101;24.03.2021;12:34:01;+05000;+03000;-00453;-03000;-05000;01;01;100;-00580;;1;\r\n 3B101;24.03.2021;12:34:01;0010;0050;0090;0099;15;35;1;\r\n 4B101;24.03.2021;12:34:01;0010;0045;0090;0099;15;35;1;\r\n 5A101;24.03.2021;12:34:01;+01;-02;+02;\r\n

Warnungen (Alerts)

LED
(leuchtet)
Beschreibung Zustand potentialfreier Kontakte
Grün (Active) LED ist eingeschaltet, sobald eine Messung aktiv ist. Keine Handlung nötig, alles in Ordnung. high
Grün (run) LED ist eingeschaltet, sobald das Gerät bereit für einen Zugriff per IP-Adresse auf GUI ist. high
Gelb (replace battery) LED ist eingeschaltet, sobald die Pufferbatterie für die RTC leer ist.

Tauschen Sie die Batterie.

Eine Beschreibung dazu ist auf Seite 7 unter 1.5 Wartung/Tausch der Batterie zu finden.

Vorsicht: Gerät vor dem Eingriff ausschalten und Spannungsfreiheit sicherstellen. Andernfalls Gefahr von körperlichen Schäden und Fehlfunktionen.

Verwenden Sie nur Batterien mit exakt gleichen Kennwerten: Lithium-Knopfzelle Typ CR 1225 3V 50mAh.

Hinweis: Zum Tauschen der Batterie muss das Gehäuse geöffnet werden. Sprechen dies zur Erhaltung des Garantieanspruchs unbedingt vorher mit der zuständigen igus® Niederlassung ab. Bei anderer Vorgehensweise erlischt der Garantieanspruch.

Hinweis: Nach Batterieaustausch müssen Datum und Uhrzeit sowie sämtliche Parameter im Setupbereich neu eingestellt werden.
high
keine Das Gerät ist von der Spannungsversorgung getrennt low
Tabelle 28: Warnungen, Fehler und potentialfreier Kontakt

Fehler (Errors)

LED (blinkt) Beschreibung Zustand potentialfreier Kontakt
Rot (Error) einmal Störung Sensor 1 low
Rot (Error) zweimal Störung Sensor 2 low
Rot (Error) dreimal Störung Sensor 3 low
Rot (Error) viermal Störung Sensor 4 low
Tabelle 29: Definition rot blinken
LED (leuchtet) Beschreibung Zustand potentialfreier Kontakte
--- --- ---
Rot (Error) Mehrere Sensoren befinden sich im Störungszustand low
Tabelle 30: Definition rot leuchten

HINWEIS!

Prüfen Sie den Fehlerstatus anhand der potentialfreien Kontakte oder werfen Sie einen Blick auf die Benutzeroberfläche. Mit einem Klick auf Reset wird die Störung quittiert und die Messung neu gestartet.

Problembehandlung

  • Keine Verbindung zum Gerät möglich.
    • Prüfen, ob Netzwerkadapter / RNDIS Treiber installiert ist
    • Ggf. Treiber nachinstallieren (S. 19)
  • Verlust der Verbindung oder Problemen mit der Benutzeroberfläche:
    • erneutes Laden der Seite
    • im Menu einen weiteren Klick auf gewünschte Ansicht
    • Bei Fehlschlagen starten Sie das Gerät neu und probieren es erneut.
    • Falls auch dieser Versuch ohne Erfolg bleibt, kontaktieren Sie bitte den Kundenservice (S.31).
  • Das Gerät ermittelt nicht alle Sensordaten, was nun?
    • Prüfen Sie alle Steckverbindungen und starten Sie das System neu.
    • Andernfalls wenden Sie sich an den Kundenservice (S.31)

FAQS

  • Wie werden die Sensorgrenzen eingestellt?
    • Benutzeroberfläche -> Configurationmode
  • Wie ruft man die ermittelten Sensordaten ab?
    • Unter dem Punkt Benutzeroberfläche sind die einzelnen Schritte zum Bedienen der Benutzeroberfläche aufgeführt.
  • Ist es möglich die Daten aus der Benutzeroberfläche herunterzuladen?
    • Unter dem Punkt Benutzeroberfläche ist eine Möglichkeit genannt die Sensordaten herunterzuladen.

Zubehör

Abkürzung

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Service

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