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igus® smart plastics i.Sense:modul II Handbuch V1.1


Bedienungsanleitung/Manual

1      Einleitung

Vielen Dank,

für den Kauf des i.Sense:modul II als Teil des igus® smart plastics condition Monitoring Systems „i.Sense“ Das nachfolgend beschriebene Modul zur Zustandsüberwachung verringert das Risiko unerwarteter Betriebsausfälle durch einen Ausfall von igus e-kettensystemen®. Mittels der angeschlossenen Sensorik überwacht das System die Bestimmungsgemäße Nutzung des igus e-kettensystems und ermöglicht kurzfristige Reaktion der Anlagensteuerung im Falle von Bruch, Blockade oder Schwergängigkeit.

Bei dem ausgehändigten Produkt handelt es sich um ein BETA Produkt, dies bedeutet, dass sich das Produkt noch im Entwicklungsstadium befindet, die CE-Kennzeichnung ist noch nicht gegeben. Am Endprodukt können einige technische Details anders sein.

Bei weiteren Fragen zögern Sie nicht unseren Kundenservice zu kontaktieren. Die Kontaktdaten sind auf S. 31 zu finden.

2      Sicherheitshinweise, Schutzmaßnahmen und Richtlinien

2.1      Wichtige Hinweise

Lesen Sie dieses Handbuch sorgfältig vor der Inbetriebnahme des i.Sense:modul II durch. Zu Ihrer eigenen Sicherheit und zur Vermeidung von Personen- und Sachschäden müssen alle in diesem Handbuch genannten Sicherheitshinweise gelesen und verstanden werden, sowie alle aufgeführten Schutzmaßnahmen befolgt werden. Gerätespezifische Sicherheitshinweise inklusive zugehöriger Schutzmaßnahmen sind unter den jeweiligen Unterkapiteln zu finden.

Dieses Handbuch wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Es dient zur technischen Dokumentation und zur Unterstützung des Anwenders bei der Inbetriebnahme. Die Warn- und Sicherheitshinweise sowie Anweisungen, die von igus® bzgl. des i.Sense:modul II herausgegeben werden, müssen in jedem Fall an den Endnutzer weitergegeben werden, wenn das i.Sense:modul II als Teil eines Gesamtsystems benutzt wird.

Die igus® GmbH übernimmt ausschließlich eine Gewährleistung für Produkte aus dem Hause igus® in Übereinstimmung mit den Standards, Normen und Spezifikationen in diesem Handbuch. Die Gewährleistung erstreckt sich ausschließlich auf den Umtausch bzw. die Reparatur eines defekten i.Sense:modul II. Es wird keine Haftung für Folgeschäden und Folgefehler übernommen.
Die igus® GmbH übernimmt keinerlei Verantwortung für die Integration des i.Sense:modul II in das Gesamtsystem.
Die Verantwortung dafür liegt beim Anlagenkonstrukteur bzw. beim Endnutzer. Beachten Sie dazu die Hinweise unter „Qualifiziertes Personal“.

Die igus® GmbH übernimmt keinerlei Haftung für Personen- oder Sachschäden, die als Folge von falscher Anwendung oder durch nicht autorisierte technische Änderungen des i.Sense:modul II entstanden sind.

Die igus® GmbH behält sich das Recht vor, jederzeit Änderungen und Optimierungen am Produkt oder in der technischen Dokumentation vorzunehmen, ohne dies vorher anzukündigen.

Das i.Sense:modul II darf nur verwendet werden, wenn: -       Alle in diesem Handbuch genannten Anweisungen und Sicherheitshinweise zur Installation beachtet wurden. -       Das Gehäuse gemäß gültigen ESD- & EMV-Bestimmungen fachgerecht verbaut wurde. -       Keine Veränderungen an i.Sense:modul II vorgenommen wurden und es sich in einem technisch einwandfreien Zustand befindet. -       Die Betriebsgrenzen, die in den Technischen Daten (Seite 9 ff) angegeben werden, eingehalten werden.

2.2      Qualifiziertes Personal


Sebastian Probst Das i.Sense:modul II darf nur durch qualifiziertes Fachpersonal betrieben und gewartet werden. -     Das Personal muss dieses Handbuch und ggf. existierende Zusatzdokumentationen gelesen und verstanden haben. -     Das Personal muss mit allen relevanten geltenden Normen, Bestimmungen und Unfallverhütungsvorschriften vertraut sein. -     Das Personal muss durch seine Ausbildung in der Lage sein, eventuelle Gefahren, die beim Gebrauch der Steuerung auftreten können, vorherzusehen bzw. zu erkennen. -     Das Personal muss beim Einsatz der Sensoreinheit im Gesamtsystem die Sicherheit für Personen und Gegenstände sicherstellen können. -     Das Personal muss bezüglich des Handlings von ESD empfindlichen Geräten geschult sein und alle nötigen Vorkehrungen treffen.

2.3      Sicherheitshinweise


Die nachfolgenden Hinweistafeln werden im Handbuch einige Male erscheinen, sie sind klassifiziert, so dass Grad und Art einer Gefährdung markiert sind.

Sicherheitshinweise, die mit GEFAHR gekennzeichnet sind, weisen auf eine unmittelbare Gefahrensituation hin.
Eine Missachtung des Hinweises führt unabwendbar zu einem schweren oder gar tödlichen Unfall.
GEFAHR!
Sicherheitshinweise, die mit WARNUNG gekennzeichnet sind, weisen auf eine eventuelle Gefahrensituation hin.
Eine Missachtung des Hinweises führt möglicherweise zu einem schweren oder gar tödlichen Unfall oder zu Sachschäden.
WARNUNG!
Sicherheitshinweise, die mit VORSICHT gekennzeichnet sind, weisen auf eventuelle Gefahrensituation hin.
Eine Missachtung des Hinweises führt möglicherweise zu einem Unfall oder zu Sachschäden.
VORSICHT!
Sicherheitshinweise, die mit HINWEIS gekennzeichnet sind, weisen auf eine eventuelle Gefahrensituation hin.
Eine Missachtung des Hinweises führt möglicherweise zu Sachschäden.
Ebenfalls sind so allgemeine Hinweise und Erklärungen gekennzeichnet.
HINWEIS!

2.4      Elektromagnetische Verträglichkeit


-     Verletzungsgefahr durch Störung von Signalen und Geräten
Gestörte Signale können unvorhergesehene Geräteaktionen hervorrufen.
Führen Sie die Verdrahtung gemäß den EMV-Richtlinien durch. Eine Nichtbeachtung dieser Vorkehrungen kann zu Tod, schwerwiegenden Verletzungen oder Materialschäden führen. Beachten Sie bei der Gerätemontage und Verdrahtung die in Tabelle 1 genannten Punkte.
WARNUNG!


Maßnahmen zur EMV
Auswirkungen
Gerätemontage
Kabelklemmen oder
EMV-Kabelverschraubungen zur Schirmauflage verwenden, metallische Teile großflächig verbinden
Gute Leitfähigkeit durch flächigen Kontakt
Schalteinrichtungen wie Schütze, Relais oder Magnetventile mit Entstör-Kombination oder Funkenlöschgliedern ergänzen (z. B. Dioden, Varistoren, RC-Glieder).
Gegenseitige Stör Einkopplung verringern.
Elektrisches Betriebsmittel und deren angeschlossene Sensoren nicht in unmittelbarer Nähe von elektromagnetischen Störfeldern installieren
Fehlfunktionen vermeiden
Elektrisches Betriebsmittel in geerdeten Metallschaltschrank einbauen
Störeinwirkung und Störaussendung verringern.
Verdrahtung
Kabel so kurz wie möglich halten
Kapazitive und induktive Stör Einkopplungen vermeiden
Sensorleitungen und Signalleitungen nicht zusammen mit Leitungen für Gleich- und Wechselspannung über 60 V in einem Kabelkanal verlegen.
Vermeiden von gegenseitiger Stör Einkopplung
Schirme von digitalen Signalleitungen beidseitig großflächig über EMV-Kabelverschraubungen oder über leitfähige Steckergehäuse erden
Störeinwirkung auf Leitungen vermeiden, Emissionen verringern, Fehlfunktionen vermeiden
Schirme von analogen Sensorleitungen einseitig großflächig über EMV-Kabelverschraubungen oder leitfähige Steckergehäuse erden.
Störeinwirkung auf Leitungen vermeiden, Emissionen verringern, Fehlfunktionen vermeiden
Schirme von angeschlossenen Sensor- und digitalen Signalleitungen innerhalb eines Schaltschranks, an die mit (Shield) markierten Klemmen anschließen.
Störeinwirkung auf Leitungen vermeiden, Emissionen verringern, Fehlfunktionen vermeiden
Schutzleiter an den mit Function Earth (FE) markierten Klemmen anschließen. Der Schutzleiter dient nicht als Schutzmaßnahme bzw. Schutzerdung, sondern der Funktion. Aus diesem Grund ist dieser mit Funktionserdung (FE) zu kennzeichnen.
Störeinwirkung auf Leitungen vermeiden, Emissionen verringern, Fehlfunktionen vermeiden

Tabelle 1: EMV Maßnahmen und deren Auswirkungen

2.5      Wartung / Tausch der Batterie


Öffnen Sie das Gerät nicht bei Nässe oder bei nassen Händen. Achten Sie unbedingt auf die richtige Polung der Batterie (siehe Abbildung 1 rechts rote Markierung). Andernfalls besteht Brand- und Explosionsgefahr. Ersetzen Sie die Batterie nur und ausschließlich durch einen Typ mit den exakt selben Werten (Batterietyp: CR1225/3V).
VORSICHT!
Das i.Sense:modul II darf nur durch qualifiziertes Fachpersonal gewartet werden. Bitte beachten Sie dazu Kapitel 1.2 (Qualifiziertes Personal). Sollten Hardware Probleme auftreten, die auf nicht qualifiziertes Personal zurückzuführen sind, erlischt die Gewährleistung. Treten anderweitige Hardwareprobleme auf, wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice (siehe Seite 30).


Verbrauchte Batterien gehören nicht in den Hausmüll. Die Batterien müssen bei einer Sammelstelle für Altbatterien abgegeben werden.
HINWEIS!

In dem i.Sense:modul II, auf der Leiterplatte, befindet sich eine Batterie vom Typ CR1225 3V (siehe rote Markierung Abbildung 1 rechts). Für den Zeitraum, in dem die 24V Versorgungsspannung abgeschaltet ist, sorgt die Batterie für die Erhaltung des Datums und der Uhrzeit. Die Batterie muss ersetzt werden, sobald die Status Leuchtdiode mit der Bezeichnung „Replace Battery“ gelb aufleuchtet (siehe rote Markierung Abbildung 1 links).

Abbildung 1: IS.EC.U04.04.01.0 - Batterie

Wenn Sie die Batterie wechseln, schalten Sie das Gerät vollständig spannungsfrei.

Ziehen Sie alle angeschlossenen Klemmen an dem Gerät ab und nehmen Sie das Gerät von der Hutschiene.

Entfernen Sie den Front-Aufkleber und drehen Sie die 4 Schrauben an der rechten unbeklebten Gehäusehälfte heraus. (Sollte der Aufkleber während des Öffnens beschädigt werden, wenden Sie sich für Ersatz bitte an den igus® Kundenservice, um Ersatz zu bestellen).

Anschließend kann die linke und rechte Gehäuseseite an der Vorder- und Rückseite mit den Daumen von der Ober- bis zur Unterseite, vorsichtig, auseinandergezogen werden.

Nach einem Batteriewechsel gehen die Parameter Datum/Uhrzeit verloren. Für die Übernahme eines neuen Datum/Uhrzeit müssen sämtliche Parameter in der grafischen Benutzeroberfläche im Konfigurationsmodus neu eingegeben werden. Bitte gehen Sie dazu vor wie in Kapitel 7.3 „Bedienung der Benutzeroberfläche“ auf Seite 19 beschrieben
HINWEIS!
 

3      Bestimmungsgemäße Verwendung

Das igus® smart plastics condition monitoring Konzept hilft ungeplante Anlagenstillstände durch Bruch oder Blockade des igus® e-kettensystems® zu vermeiden. i.Sense:modul II ist ein mikroprozessorbasierendes Hutschienenmodul (Diagnosetool) zur kontinuierlichen Auswertung angeschlossener i.Sense Sensorik. Über acht potentialfreie Kontakte ist eine schnelle Maschinenreaktion auf unerwartete Betriebszustände des igus® e-ketten® Systems möglich. Das Konfigurationsdashboard und der Sensordatendownload sind über USB und WiFi Connectivität zu erreichen.

Das i.Sense:modul II ist kein Sicherheitsbauteil im Sinne der Maschinenrichtlinie. Das Gerät ist ausschließlich zur Vermeidung von Blockaden oder Brüchen an igus® e-kettensystemen® vorgesehen, und ist nicht für die Verhütung von Personenschäden während des Maschinen- / Anlagenbetriebes geeignet. Bei Missachtung sind schwere Personenschäden bis hin zum Tod oder schwere, irreversible Verletzungen sowie Sachschäden möglich.


GEFAHR!

Setzen Sie das Gerät nur entsprechend der bestimmungsgemäßen Verwendung ein. Der Schutz von Personen ist nicht gewährleistet, wenn das Gerät nicht entsprechend seiner bestimmungsgemäßen Verwendung eingesetzt wird.

Die igus® GmbH haftet nicht für Schäden, die durch nicht bestimmungsgemäße Verwendung entstehen.

Lesen Sie diese Original Bedienungsanleitung vor der Inbetriebnahme des Geräts. Die Kenntnis der Original Bedienungsanleitung gehört zur bestimmungsgemäßen Verwendung.

Vorhersehbare Fehlanwendung:

Eine andere als die unter „Bestimmungsgemäße Verwendung“ festgelegte oder eine darüber hinaus gehende Verwendung gilt als nicht bestimmungsgemäß.

Unzulässig ist die Verwendung des Gerätes insbesondere in folgenden Fällen: - in sicherheitsrelevanten Schaltungen - in Räumen mit explosiver Atmosphäre - An Maschinen und Anlagen mit Vibrationen

4      Produktübersicht

4.1      Betriebsarten


Betriebsart
Beschreibung
Stand- Alone
-     Erkennung ungewöhnlicher Betriebszustände an igus® e-kettensystemen®
-     Anschluss von bis zu 4 Sensoren (2x Kraftsensor/Wägezelle, 2x Positionssensor(4-20mA)
-     Sensorkonfiguration sowie Anpassungen der Messalgorithmen und Empfindlichkeit über grafische Benutzeroberfläche über USB und WLAN
-     Rohdatenablage im internen eMMC Speicher
-     Rohdatendownload in CSV-Format und als SQL-Datenbank
-     Anbindung an Anlagensteuerung über Öffnerkontakte zum Anschluss an I/O-Ports
-     Optional: Benachrichtigung von Schwellwertüberschreitungen und Alarmmeldungen mittels SMS
Hybrid
-     vorrausschauende Wartungsinformationen (zusätzliche Anbindung an i.Cee II nötig)
-     Möglichkeit der Darstellung in Dashboard im online und offline Betrieb
Tabelle 2: Produktübersicht

4.2      Technische Daten


Mechanische Spezifikationen | T x B x H in Millimeter inkl. Stecker & Befestigungselementen
| 110 x 31 x 125 mm
| | --- | --- | | Gewicht in Gramm
| Ca. 120 g
| | Befestigung/ Montage
| TS35 Trägerschiene in geerdeten Metallschaltschränken
| | Farbe
| Schwarz
| | Anschließbarer Leiterquerschnitt
| 0,25…1,5 mm2 (unisolierte Aderendhülsen)
0,25…0,75 mm² (isolierte Aderendhülsen)
0,25…1,5 mm² (ohne Aderendhülse)
| Tabelle 3: Mechanische Spezifikationen | -     Zerstörungsrisiko
Eine Betriebsspannung, die über der in den technischen Daten angegeben Spannung liegt, zerstört das i.Sense:modul II. Wählen Sie immer nur die Betriebsspannung, die in den technischen Daten angegeben ist.
| VORSICHT!
| | --- | --- | Elektrische Spezifikationen | Spannungsversorgung (Klemme X7)
| 24V DC (1A max.)
| | --- | --- | | Spannungsversorgung potentialfreie Kontakte (Klemme X4)
| 24V DC (0,3A max.)
| | Ausgangsspannung (Klemme X1 und X2)
| 5V DC
| | Ausgangsspannung (Klemme X3)
| 5V DC (0,5A max.)
| | Ausgangsspannung (Klemme X5 und X6)
| 24V DC
| Tabelle 4: Elektrische Spezifikationen

Schnittstellen

UART
5V (0,5A max.) Output, 115200 baud, 8N1, no parity
Service UART (3,5mm Klinke)
3,3V Input, 115200 baud, 8N1, no parity
RS-485
proprietär
Bluetooth
4.0 dual mode
WLAN
802.11b/g/n
Ethernet
100-Mbit/s
Tabelle 5: Schnittstellen
Speicherkapazität
Sensordatenspeicher
4GB Ringspeicher von 8GB eMMC
--- ---
Tabelle 6: Speicherkapazität

Umgebungsbedingungen | -     Gefahr von Fehlfunktionen
-     Brandgefahr
-     Explosionsgefahr
-     Gefahr von elektrischem Schlag
Betreiben Sie das i.Sense:modul II weder im Wasser noch in feuchten Umgebungen oder in aggressiven, brennbaren oder explosiven Atmosphären und nicht bei Vibrationen. Aufgrund der Eigenerwärmung des Gerätes ist dafür zu sorgen, dass die Außentemperatur 40°C nicht übersteigt. Sollte dies nicht gewährleistet sein muss ein belüftetes bzw. klimatisiertes Gehäuse verwendet werden.
| WARNUNG!
| | --- | --- |

Temperaturbereich
Betrieb
-20…40 °C
Lagerung
-40…45 °C
Transport
-40…45°C
Relative Luftfeuchte
≤ 90%, nicht kondensierend
Schutzart
IP 20/ DIN EN 60529
Tabelle 7: Umgebungsbedingungen

5      Installation

Verlegen Sie die Anschlussleitungen des Geräts immer außerhalb der Verkehrswege. Bei locker verlegten Leitungen besteht Stolpergefahr.


Leitungen nicht über scharfe Kanten, Ecken oder bewegliche Teile verlegen oder quetschen. An Leitungen dürfen keine Gegenstände gehängt oder befestigt werden.


Mit elektrischen Betriebsmitteln ist sorgfältig umzugehen.  Bewegliche Leitungen und Stecker sind vor Beschädigung durch Einklemmen, Stoß sowie Überfahren mit Fahrzeugen und Geräten zu schützen. 


Elektrische Geräte, Leitungen und Steckvorrichtungen dürfen nur benutzt werden, wenn sie den betrieblichen und örtlichen Sicherheitsanforderungen im Hinblick auf die Betriebsart und Umwelteinflüssen genügen.


VORSICHT!

5.1      Mechanische Installation


-     Vertikal, TS35 DIN Hutschiene -     Vibrationsfreier Montageort -     Anschlussraum: 50mm vertikal, 35mm -     Wärmestau vermeiden, ausreichende Belüftung vorsehen

5.2      Elektrische Installation




Schalten Sie das Gerät bei Beschädigung oder bei Beschädigung der Anschlussleitungen und bei Auftreten von Störungen oder ungewöhnlichen Erscheinungen wie beispielsweise Lichtbögen, Funken, Brandgeruch oder auffallenden Geräuschen sofort spannungsfrei. In einem solchen Fall ist das Gerät umgehend aus dem Verkehr zu ziehen. Trennen Sie sämtliche elektrischen Energiequellen zu dem Gerät. Versuchen Sie auf keinen Fall, das Gerät selber zu reparieren. Melden Sie Mängel sofort Ihren Vorgesetzten, warnen Sie andere und wenden Sie sich an die für Ihr Land zuständige igus® Niederlassung.
-     Gefahr von Stromschlägen
-     Gefahr von Lichtbögen
-     Verletzungsfahr
-     Gefahr der Komponentenzerstörung
Schalten Sie stets die Spannungsversorgung aus, bevor Sie elektrische Verbindungen im System trennen oder herstellen. Sichern sie die Spannungsversorgung gegen Wiedereinschalten.
Bei nicht fachgerecht montierten elektrischen Verbindungen ist ein Auftreten von Lichtbögen möglich. An i.Sense:modul II angeschlossene Leitungen dürfen keine freiliegenden und abisolierten Aderenden aufweisen. Stellen Sie zudem den sicheren Sitz aller Verbindungen sicher.
WARNUNG!
Die Anschlussklemmen sind nur für Einzeladern ausgelegt.
Durch unsachgemäße Mehrfachbelegung kann eine feste Verbindung nicht garantiert werden. Es besteht die Gefahr, dass Adern aus den Anschlussklemmen herausgleiten und dadurch Kurzschlüsse verursachen können.
Müssen mehrere Signale/Adern an einer Anschlussklemme angeschlossen werden, so muss eine Zusammenführung dieser über eine externe Klemme realisiert werden und von dort aus mit einer Einzelader angeschlossen werden
VORSICHT!

5.2.1    Spannungsversorgung

Klemme
Bezeichnung
X7 – 3
+24V DC
X7 – 2
GND
X7 – 1
FE (Funktionserde)
X3 – 1
FE (Funktionserde)
Tabelle 8: Spannungsversorgung

Steckerbelegung und Sensoranschluss

1. Drücken Sie die orange Feder der jeweiligen Aderöffnung mit der Hand oder einer Zange in den Stecker und halten Sie sie dort.


2. Schieben Sie die Ader bis zum Anschlag in Öffnung.


3. Lassen Sie die orange Feder wieder aus dem Stecker herausfahren. Prüfen Sie den sicheren Sitz der Litze

Abbildung 2: Steckerbelegung und Sensoranschluss

Anschlussplan

GND
RX
TX
5V DC/0,5A max. (Output)
Shield
Function Earth (FE)


Shield
Sense +
Sense -
Excitation +
Excitation -
Signal +
Signal -


Shield
Sense +
Sense -
Excitation +
Excitation -
Signal +
Signal -


6
5
4
3
2
1
7
6
5
4
3
2
1
7
6
5
4
3
2
1


UART
Sensor 2
Sensor 1




(2mV/V)
(2mV/V)


X3
X2
X1










   ↑ Hutschiene ↑
i.Sense:modul II










X7
X6
X5
X4
Power
Sensor 4
Sensor 3
Potential-free
Supply
(4-20mA)
(4-20mA)
Contacts
3
2
1
4
3
2
1
4
3
2
1
9
8
7
6
5
4
3
2
1
24 V DC, 1A
GND
Function Earth (FE)


24 V DC (Output)
GND
Input (4-20mA)
Shield


24 V DC (Output)
GND
Input (4-20mA)
Shield


OUT 8
OUT 7
OUT 6
OUT 5
OUT 4
OUT 3
OUT 2
Abbildung 4: Anschlussplan

5.2.2    Potentialfreie Kontakte

Klemme
Bezeichnung
Definition
X4 – 9
OUT 8
Reserve
X4 – 8
OUT 7
Reserve
X4 – 7
OUT 6
Reserve
X4 – 6
OUT 5
Reserve
X4 – 5
OUT 4
Fehlerkontakt Sensor 4
X4 – 4
OUT 3
Fehlerkontakt Sensor 3
X4 – 3
OUT 2
Fehlerkontakt Sensor 2
X4 – 2
OUT 1
Fehlerkontakt Sensor 1
X4 – 1
24V DC (Input)
Spannungsversorgung Fehlerkontakte
Tabelle 9: Potentialfreie Kontakte

Prinzip Skizze Anschluss potentialfreie Kontakte an Kundensteuerung

Zustand: Messung aktiv- kein Fehler

|

Potentialfreie Kontakte 5-8
Optionale Zusatzkontakte


| | --- | |

Potentialfreie Kontakte 1-4
Modul 1


| | --- |              +24V DC

Abbildung 5: Prinzip Skizze Anschluss potentialfreie Kontakte an Kundensteuerung

5.2.3    Kommunikationsschnittstelle

Anschluss der UART-Schnittstelle

Anschluss des SMS-Moduls

Klemme
Bezeichnung
X3 – 6
GND
X3 – 5
RX
X3 – 4 
TX
X3 – 3
5V
X3 – 2
Shield
Tabelle 10: UART-Schnittstelle

6      Sensoren und Zubehör

===========================

6.1      Anschluss Zug- / Schubkraftüberwachung ( EC.P ) & Leitungszugkraftmessung ( CF.P )


| Das Gerät ist so ausgelegt, dass Kräfte bis maximal 90% der Nennlast überwacht werden können. Zur Vereinfachung entspricht eine Masse von 1t einer Kraft von 10000N und eine Masse von 2t einer Kraft von 20000N. Bei der Verwendung einer Wägezelle mit einer Nennkapazität von 1t und 2t ergeben sich folgende maximalen einstellbaren Kraftgrenzwerte (siehe Tabelle 1). Das Einstellen von Kraftgrenzwerten von 90% der Nennkapazität hinaus ist unzulässig.

| Nennkapazität Wägezelle
| Maximal einstellbaren Kraftgrenzwerte
90% der Nennkapazität
|
| --- | --- |
| 1t
| 9000 N
|
| 2t
| 18000 N
|                Tabelle 11: Maximal einstellbare Kraftgrenzwerte


| VORSICHT!
| | --- | --- |

6.1.1    Klemmen X1/X2 2mV/V Kraftmessung

1)     igus® DMS Sensoren zur Zug- Schubkraftmessung an igus® e-kettensystemen®:

|

Dehnungsmesstreifen ( DMS ) Sensor im Set mit einem zweiten „Dummy“ zur Montage auf igus®  KMA Anschlusselementen für e-kettensysteme® der Serien E2, E4, P4

Anschluss: Vieradrige, M12 Industriesteckverbinder

Belegung: igus® DMS Sensoren mit CF10.03.05.INI Leitung
| Klemme
| Bezeichnung
| Aderfarben bei Verwendung einer CF.10.03.05.INI Kraftsensorleitung
|
| --- | --- | --- |
| X1/X2 – 7
| Shield
| Shield (gelb)
|
| X1/X2 – 6
| + Sense
| --
|
| X1/X2 – 5
| - Sense
| --
|
| X1/X2 – 4
| + Excitation
| weiß
|
| X1/X2 – 3
| - Excitation
| schwarz
|
| X1/X2 – 2
| + Signal
| blau
|
| X1/X2 – 1
| - Signal
| braun
|
Tabelle 12: Anschluss Klemme X1 / X2




| | --- |   

Abbildung 6: DMS Sensor auf KMA

2)     In schwimmende Mitnehmer integrierte Wägezellen

|

Wägezellen in Metallkonstruktion des schwimmenden Mitnehmers integriert für alle                                               igus® e-kettensysteme®

Anschluss: Siebenadrig, Harting HAN 3A M20 EMV Industriesteckverbinder

Belegung: Vishay Wägezelle Model 616,1t
| Klemme
| Bezeichnung
| Aderfarben der 3m Anschlussleitung
|
| --- | --- | --- |
| X1/X2 – 7 
| Shield
| Shield (gelb)
|
| X1/X2 – 6
| + Sense
| Blau
|
| X1/X2 – 5
| - Sense
| braun
|
| X1/X2 – 4
| + Excitation
| grün
|
| X1/X2 – 3
| - Excitation
| schwarz
|
| X1/X2 – 2
| + Signal
| rot
|
| X1/X2 – 1
| - Signal
| weiß
|
Tabelle 13: Anschluss Vishay Wägezelle Model 616 1t an Klemme X1 / X2


| | --- |

Abbildung 7: Vishay Wägezelle Model 616 1t

|

Belegung: Vishay Wägezelle Model 620,2t
| Klemme
| Bezeichnung
| Aderfarben der 5m Anschlussleitung
|
| --- | --- | --- |
| X1/X2 – 7
| Shield
| Shield
|
| X1/X2 – 6
| + Sense
| grün
|
| X1/X2 – 5
| - Sense
| grau
|
| X1/X2 – 4
| + Excitation
| blau
|
| X1/X2 – 3
| - Excitation
| schwarz
|
| X1/X2 – 2
| + Signal
| Weiß
|
| X1/X2 – 1
| - Signal
| Rot
|
Tabelle 14: Anschluss Vishay Wägezelle Model 620 2t an Klemme X1 / X2



| | --- |  Abbildung 8: Vishay Wägezelle Model 620 2t

3)     In Leitungszugkraft Sensoren integrierte Wägezellen |

Wägezellen (wie bei schwimmendem Mitnehmer) in Metallkonstruktion der Zugentlastung integriert für igus® e-kettensysteme® der Serien E4.42, E4.56, E4.80, 4040, 5050, P41.56, P41.80

Anschluss: Achtadrig, Harting HAN 3A M20 EMV Industriesteckverbinder

Belegung: Vishay Wägezelle Model 616,1t
| Klemme
| Bezeichnung
| Aderfarben der 3m Anschlussleitung
|
| --- | --- | --- |
| X1/X2 – 7
| Shield
| Shield (gelb)
|
| X1/X2 – 6
| + Sense
| Blau
|
| X1/X2 – 5
| - Sense
| braun
|
| X1/X2 – 4
| + Excitation
| grün
|
| X1/X2 – 3
| - Excitation
| schwarz
|
| X1/X2 – 2
| + Signal
| rot
|
| X1/X2 – 1
| - Signal
| weiß
|
Tabelle 15: Anschluss Vishay Wägezelle Model 616 1t an Klemme X1 / X2

Belegung: Vishay Wägezelle Model 620,2t
| Klemme
| Bezeichnung
| Aderfarben der 5m Anschlussleitung
|
| --- | --- | --- |
| X1/X2 – 7
| Shield
| Shield
|
| X1/X2 – 6
| + Sense
| grün
|
| X1/X2 – 5
| - Sense
| grau
|
| X1/X2 – 4
| + Excitation
| blau
|
| X1/X2 – 3
| - Excitation
| schwarz
|
| X1/X2 – 2
| + Signal
| Weiß
|
| X1/X2 – 1
| - Signal
| Rot
|
Tabelle 16: Anschluss Vishay Wägezelle Model 620 2t an Klemme X1 / X2

Belegung: ME-Messsysteme Wägezelle KD40s, 200kg
| Klemme
| Bezeichnung
| Aderfarben der 3m Anschlussleitung
|
| --- | --- | --- |
| X1/X2 – 7
| Shield
| Shield
|
| X1/X2 – 6
| + Sense
| --
|
| X1/X2 – 5
| - Sense
| --
|
| X1/X2 – 4
| + Excitation
| braun
|
| X1/X2 – 3
| - Excitation
| weiß
|
| X1/X2 – 2
| + Signal
| grün
|
| X1/X2 – 1
| - Signal
| gelb
|
Tabelle 17: Anschluss ME-Messsysteme Wägezelle Model KD40s 200kg an Klemme X1 / X2



| | --- |  Abbildung 9: Prinzip Leitungszugkraftsensor

Abbildung 10: Aufbau Leitungszugkraftsensor

6.2      Anschluss Bruchkraftüberwachung ( EC.B )


Das Gerät ist so ausgelegt, dass Positionen innerhalb der Nennlänge gemessen werden können. Bei Verwendung eines Positionssensors mit 99mm Nennlänge muss die untere Positionsgrenze >0mm (z.B. 10mm) betragen, die obere Positionsgrenze muss <99mm (z.B. 90mm) betragen. Das Einstellen von Positionsgrenzen <= 0mm für die untere Positionsgrenze und >= 99mm für die obere Positionsgrenze ist unzulässig. Das gleiche gilt für Positionssensoren mit anderen Nennlängen.
VORSICHT!

6.2.1    Klemmen X5 / X6 4-20mA

|

Bruchkraftüberwachung am schwimmenden Mitnehmer zur Montage auf igus® KMA Anschlusselementen oder Stahlanschlusselementen für e-kettensysteme® der Serien E4 und P4

Besonderheiten:
Innenbreite >350mm 2x Sensor an Mitnehmer benötigt
Kettenlänge >35m 1x Sensor an Mitnehmer, 1x Sensor an Festpunkt, Knoten des Polymerseils in der Mitte der e-kette®
Sondertrennstege müssen in e-kette® positioniert werden

Anschluss: Vieradrig, M8 Industrieschraubsteckverbinder, CF10.03.05.INI

Belegung:
| Klemme
| Bezeichnung
| Aderfarben bei Verwendung einer CF10.03.05.INI Sensorleitung
|
| --- | --- | --- |
| X5/X6 – 4
| 24 V DC
| braun
|
| X5/X6 – 3
| GND
| blau
|
| X5/X6 – 2
| Input (4-20mA)
| weiß
|
| X5/X6 – 1
| Shield
| Shield
|
| -- Nicht genutzt
| 0-10V
| schwarz
|
Tabelle 18: Anschluss Balluff Sensor (MAT0090096) an Klemme X5 / X6



|

| --- |  |

| | --- |In SLS-Gehäuse integrierter Bruchkraft Sensor

|

| | --- | |

| | --- |

Abbildung 11: Aufbau Bruchkraft Sensor

Zylindrischer Sensor/ Rollensensor

|

Bruchkraftüberwachung am schwimmenden Mitnehmer zur Montage auf igus® KMA Anschlusselementen oder Stahlanschlusselementen für e-kettensysteme® der Serien E4 und P4

Anschluss
-       Über Pigtail Seite 1 im Sensor Seite 2 Harting HAN 3A
-       vieradrig, Harting HAN 3A M20 EMV Industriesteckverbinder
Belegung:
| Klemme
| Bezeichnung
| Farbe
|
| --- | --- | --- |
| X5/X6 – 4
| 24 V DC
| braun
|
| X5/X6 – 3
| GND
| --
|
| X5/X6 – 2
| Input (4-20mA)
| blau
|
| X5/X6 – 1
| Shield
| schwarz
|
Tabelle 19: Anschluss Rollensensor an Klemme X5 / X6



| | --- |  Abbildung 12: Montageplatte für Krane

Abbildung 13: Rollensensor mit Montageplatte

6.3      Interner Beschleunigungssensor


|

Verbaute Beschleunigungs-/Ausrichtungsüberwachung des Moduls, Messung erfolgt in allen drei Raumrichtungen

Anschluss
-       Bereits im Modul integriert



| | --- | Ausrichtung des Sensors:

Abbildung 14: Ausrichtung interner Beschleunigungssensor

6.4     |

Fernsteuerung von i.Sense:modul II per SMS

Anschluss
-       Über UART-Schnittstelle
-       vieradrig, M8 Schraubsteckverbinder

Belegung:
| Klemme
| Bezeichnung
| Farbe
|
| --- | --- | --- |
| X3 – 6
| GND
| blau
|
| X3 – 5
| RX
| schwarz
|
| X3 – 4
| TX
| weiß
|
| X3 – 3
| 5V
| braun
|
| X3 – 2
| Shield
| Schirm
|
Tabelle 20: Anschluss SMS-Modul an Klemme X3

| Gute Netzabdeckung erforderlich!


Die UART-Schnittstelle des i.Sense:modul II ist mit 0,5A abgesichert. Bei schlechter Netzabdeckung kann der Strombedarf für das SMS-Modul bei >0,5A liegen. In diesem Fall ist der SMS-Versand und Empfang nicht möglich.


| VORSICHT!
|
| --- | --- |



| | --- | SMS-Modul


Abbildung 15: SMS Modul

7      Inbetriebnahme und Benutzeroberfläche

7.1      Verbindungsaufbau zur Benutzeroberfläche


Abbildung 16: Verbindungsaufbau zur Benutzeroberfläche

RNDIS-Treiber wird ggf. benötigt.
Download der Sicherheitsschlüssel hier:
https://www.catalog.update.microsoft.com/Search.aspx?
q=usb%5Cvid_0525%26pid_a4a2

Download des Installationspaketes hier:
https://igus.widen.net/s/wlttsptqwb/sma_rdis-network-device-driver
HINWEIS!

7.1.1    Per USB

-     Nutzen einer USB-A -> micro-USB Leitung. -     microUSB in i.Sense:modul II, USB-A in PC einstecken. -     Aufrufen der Nutzeroberfläche über IP-Adresse 10.0.0.1 in Browseradresszeile.

Abbildung 16: IP-Adresse (USB)

Treiberinstallation

1)     Download des Sicherheitsschlüssels etc. hier: https://www.catalog.update.microsoft.com/Search.aspx?q=usb%5Cvid_0525%26pid_a4a2 2)     Geräte-Manager aufrufen 3)     COM-Port auswählen 4)     Treiber aktualisieren klicken 5)     Dateiordner aus Download wählen 6)     „Installieren“ klicken Alternativ: 1)     Download des Installationspakets hier: https://igus.widen.net/s/wlttsptqwb/sma_rdis-network-device-driver 2)     Komprimierte Datei entpacken 3)     Installationspaket ausführen und installieren

7.1.2    Per WLAN (AdHoc)

-     Aktivieren Sie das AdHoc Netzwerk durch Betätigung des „Reset“ Tasters, an der Front des i.Sense:modul II, für ca. 5 Sekunden. Innerhalb weniger Sekunden erscheint das WiFi Netzwerk mit der SSID igus-isense unter den Netzwerken. | Zugangsdaten AdHoc Netzwerk:


Wi-Fi SSID: igus-isense
Passwort:    igusSmartPlastics!
| HINWEIS!
| | --- | --- |

Abbildung 17: AdHoc SSID

  • Verbinden Sie sich mit dem Netzwerk igus-isense

-     Rufen Sie die Nutzeroberfläche über Eingabe der IP 10.0.0.1 oder 192.168.128.1 in Ihrer Browseradresszeile auf.

7.2      Sensorinbetriebnahme


7.2.1    EC.P

1)     e-kette® in Verfahrwegmitte platzieren 2)     Offset einstellen (Benutzeroberfläche -> Configuration, Sensor 1 und/oder 2) 3)     Kraftgrenzen werden durch igus® vorkonfiguriert

7.2.2    CF.P

4)     e-kette® in Verfahrwegmitte platzieren 5)     Offset einstellen (Benutzeroberfläche -> Configuration, Sensor 1 und/oder 2) 6)     Kraftgrenzen werden durch igus® vorkonfiguriert

7.2.3    EC.B

1)     Keine Kalibrierung notwendig

7.3      Bedienung der Benutzeroberfläche


-     Dreibalkenmenü in der oberen linken Ecke | Zugangsdaten zur Bedienung:


Benutzername: igus
Passwort:          igus_1432#
| HINWEIS!
| | --- | --- | -     Auswahlmöglichkeiten: Sensors, Configuration, Alert Management, Wi-Fi Setup

Abbildung 18: Menü Benutzeroberfläche

7.3.1    Configuration

Bestätigen der Änderungen


Code: 1905
HINWEIS!

Sensoren -     Oben links 3-Balkenmenü „Configuration“ auswählen -     Schieberegler „configuration mode“ auf on (orange) bewegen -     Daten in jeweilige Felder eintragen -     Button „Update Configuration“ betätigen

CSV Trennzeichen einstellen

-     Standard Semikolon (;) -     USA, Japan, etc. Komma (,)

Bei Verwendung von mehreren i.Sense:modul II Geräten

-     USB IP Adresse anpassen

Bei Bedarf WiFi SSID Geräte Identifikation anpassen

-     Standard igus-isense

Abbildung 19: Sensor Configuration

7.3.2    Sensors

-     Fünf Spalten der Form (von oben nach unten): Sensorstatus, Graph der letzten Minute, aktuelle Werte, eingestellte Grenzwerte, „Reset Sensor“-Button

Farbe
Bedeutung
    GRÜN
Alles in Ordnung / kein Handlungsbedarf
    ROT
Fehler / es ist Handlungsbedarf nötig, klicken Sie „Reset Sensor“ um die Messung neu zu starten. Taucht der Fehler wieder auf, kontaktieren Sie bitte den Kundenservice (S.31)
leer
Sensoranschluss ist deaktiviert

Tabelle 21: Sensor Statusanzeigen

Abbildung 20: Sensor Benutzeroberfläche

7.3.3    Sensor Reset

Bei einem Sensor Fehler


kann der Fehler mit einem Klick auf „Reset Sensor“ quittiert und die Messung neu gestartet werden


Code: 1905


oder durch Betätigung des „RESET“ Tasters an der Front des i.Sense:modul II. 
HINWEIS!

-     Klicken des Reset-Buttons unterhalb des Sensors -     Fenster zur Codeeingabe erscheint.

Abbildung 21: RESET SENSOR Schaltfläche

7.3.4    Daten Download

-     Für jeden Sensor können Messdaten als CSV-Datei heruntergeladen werden. -     Die Menge an Daten kann im benachbarten Feld festlegt werden. Auswahl zwischen 1h, 6h, 1d, 2d, 3d, 4d, 5d, 6d, 7d.

Datenablage in Ringspeicher
HINWEIS!

Abbildung 22: CSV Daten Download

-     Des Weiteren können alle vorhandenen Messdaten in Form einer Datenbank als sqlite-Datei heruntergeladen werden. o    Database: alle Daten in einem Zeitraum von min. 1 Monat o    Database History: Min./Max.-Werte über Zeitraum (1h) über längeren Zeitraum  

Abbildung 23: SQL Datenbank Download

7.3.5    Alert Management

-     Oben links 3-Balkenmenü „Alert Management“ auswählen -     Sensor wählen

Abbildung 24: Sensorauswahl

-     Warnungstyp vergeben

Abbildung 25: Warnungstyp

-     Daten in jeweilige Felder eintragen | Für Limit low und Limit high positives Vorzeichen verwenden!
| HINWEIS!
| | --- | --- | o    Limit low: unterer Grenzwert o    Limit high: oberer Grenzwert o    Warning Text: Text in SMS, mit dem gewarnt wird (maximal 100 Zeichen)

Abbildung 26: Schwellwerte und Warnungs-Text

-     Warnungslevel festlegen (siehe Abbildung 27)

Abbildung 27: Warnungslevel

-     Wiederholungsintervall festlegen (siehe Abbildung 28)

Abbildung 28: Wiederholungsintervall

-     Telefonnummer SMS-Empfänger eintragen (siehe Abbildung 29)

Abbildung 29: Telefonnummer SMS-Empfänger

-     Berechtigungslevel festlegen (siehe Abbildung 30) o    1 – darf Reset ausführen o    2 – nur Leserechte

Abbildung 30: Berechtigungslevel

-     Mit Klick auf „Create“ wird die Alarmmeldung in der rechten Tabelle angelegt (siehe Abbildung 31). -     Über die nebenstehende Delete Schaltfläche kann die Alarmmeldung wieder gelöscht werden.

Abbildung 31: Meldungs-Management

7.3.6    Wi-Fi Setup

-     Über die Schaltfläche SCAN können erreichbare Wi-Fi Netzwerke gesucht und über die Schaltfläche „Select a Wi-Fi“ ausgewählt werden. -     Im unteren Feld wird die SSID des gewählten Wi-Fi Netzwerkes angezeigt. -     Im Feld „Password“ muss das Wi-Fi Passwort eingetragen werden. -     Nach Betätigung der „CONNECT“ Schaltfläche verbindet sich das i.Sense:modul II mit dem gewählten Wi-Fi Netzwerk. -     Im rechten Fenster werden die aktuellen Netzwerkeinstellungen angezeigt.

Abbildung 32: WiFi Setup

8      Schnittstellen Konfiguration

8.1      Aufbau Sensor Kennung


Der Identifier am Anfang jeder Sensornachricht ist nach der folgenden Form aufgebaut.

XXXXX;
X
XX
XX
1 = Sensor 1 (2mV/V)
2 = Sensor 2 (2mV/V)
W1 = Vishay Wägezelle Model 616 (1t)
W2 = Vishay Wägezelle Model 620 (2t)
W3 = ME Messsysteme Wägezelle KD40s (2000kg)
D1 = DMS Kraftsensor (kleine Bauform)
D2 = DMS Kraftsensor (große Bauform)
00 = deaktiviert
01 = Version
00 = deaktiviert
3 = Sensor 3 (4-20mA)
4 = Sensor 4 (4-20mA)
B1 = Balluf Sensor (99mm)
B2 = Micro-Epsilon (300mm)
B3 = WayCon (1000mm)
00 = deaktiviert
5 = Sensor 5 (XYZ)
A1 = Beschleunigung (XYZ)
00 = deaktiviert
Tabelle 22: Aufbau Sensor Kennung

8.2      Aufbau Ausgabestrings


8.2.1    Wägezellen und DMS Sensoren

Bezeichnung
Format
Sensor Identifier
XXXXX;
Datum
DD.MM.JJJJ;
Zeit
HH:MM:SS;
Absolute Upper Force Limit [N]
XXXXXX;
Upper Force limit with allowed numbers of force tolerance oversteppings [N]
XXXXXX;
Actual Force [N]
XXXXXX;
Lower Force Limit with allowed number of force tolerance oversteppings [N]
XXXXXX;
Absolute Lower Force Limit [N]
XXXXXX;
Number of upper force tolerance oversteppings [n]
XX;
Number of lower force tolerance oversteppings [n]
XX;
Number of force samples until averaging [n]
XXX;
Force offset [N]
XXXXXX;
Position [mm]
XXXXXX;
Status Potential-free contact (1=closed, 0=open)
X;\r\n
Tabelle 23: Aufbau Ausgabestring für Wägezellen und DMS Sensoren

8.2.2    Bruchkraft Sensor

Bezeichnung
Format
Sensor Identifier
XXXXX;
Datum
DD.MM.JJJJ;
Zeit
HH:MM:SS;
Lower Position Limit [mm]
XXXX;
Actual Position [mm]
XXXX;
Upper Position Limit [mm]
XXXX;
Sensor length [mm]
XXXX;
Dynamic digit tolerance [n]
XX;
Dynamic average tolerance [n]
XX;
Status Potential-free contact (1=closed, 0=open)
X;\r\n
Tabelle 24: Aufbau Ausgabestring Bruchkraft Sensor

8.2.3    Beschleunigungssensor

Bezeichnung
Format
Sensor Identifier
XXXXX;
Datum
DD.MM.JJJJ;
Zeit
HH:MM:SS;
Acceleration x-Axis [g/10]
XX;
Acceleration y-Axis [g/10]
XX;
Acceleration z-Axis [g/10]
XX;\r\n
Tabelle 25: Aufbau Ausgabestring Beschleunigungssensor

8.3      Beispielstrings


1W101;24.03.2021;12:34:01;+07000;+05000;-01453;-05000;-07000;05;05;050;-00980;;1;\r\n 2D101;24.03.2021;12:34:01;+05000;+03000;-00453;-03000;-05000;01;01;100;-00580;;1;\r\n 3B101;24.03.2021;12:34:01;0010;0050;0090;0099;15;35;1;\r\n 4B101;24.03.2021;12:34:01;0010;0045;0090;0099;15;35;1;\r\n 5A101;24.03.2021;12:34:01;+01;-02;+02;\r\n

9      Nutzung des SMS-Moduls

=============================

9.1      Warn- /Alarmmeldungen


Die Alarmmeldungen enthalten immer folgendes Format:

Warning Level | Sensor | Warning Text

Bezeichnung
Möglicher Text in SMS
Warning Level
Eingestelltes Warnungslevel (Info, Warnung, Alarm)
Sensor
Ausgewählter Sensor
(Sensor 1, Sensor 2, Sensor 3, Sensor 4, Sensor 5X, Sensor 5Y, Sensor 5Z)
Warning Text
Festgelegter Warntext mit maximal 100 Zeichen
Tabelle 26: Aufbau Warn- /Alarmmeldungen

9.2      SMS Kommandos


Funktion
SMS-Kommando
Quittieren der Fehlermeldung und Reset Sensor 1
reset_sensor1&1905
Quittieren der Fehlermeldung und Reset Sensor 2
reset_sensor2&1905
Quittieren der Fehlermeldung und Reset Sensor 3
reset_sensor3&1905
Quittieren der Fehlermeldung und Reset Sensor 4
reset_sensor4&1905
Neustart des verbauten Industriecomputers
reset&1905
Tabelle 27: SMS-Kommandos

10   Warnungen, Fehler und potentialfreier Kontakt

Warnungen (Alerts)

LED
(leuchtet)
Beschreibung
Zustand potentialfreier Kontakte
Grün (Active)
LED ist eingeschaltet, sobald eine Messung aktiv ist. Keine Handlung nötig, alles in Ordnung.
high
Grün (run)
LED ist eingeschaltet, sobald das Gerät bereit für einen Zugriff per IP-Adresse auf GUI ist.
high
Gelb (replace battery)
LED ist eingeschaltet, sobald die Pufferbatterie für die RTC leer ist.
Tauschen Sie die Batterie.
Eine Beschreibung dazu ist auf Seite 7 unter 1.5 Wartung/Tausch der Batterie zu finden.

Schalten Sie das Gerät unbedingt vor dem Eingriff aus und stellen Sie die Spannungsfreiheit sicher. Andernfalls besteht die Gefahr von körperlichen Schäden und Fehlfunktionen am Gerät.
Verwenden Sie nur Batterien mit exakt gleichen Kennwerten.
Diese lauten:
       Lithium-Knopfzelle Typ CR 1225 3V 50mAh
keine
Das Gerät ist von der Spannungsversorgung getrennt
low
Tabelle 28: Warnungen, Fehler und potentialfreier Kontakt

Fehler (Errors)

LED (blinkt)
Beschreibung
Zustand potentialfreier Kontakt
Rot (Error) einmal
Störung Sensor 1
low
Rot (Error) zweimal
Störung Sensor 2
low
Rot (Error) dreimal
Störung Sensor 3
low
Rot (Error) viermal
Störung Sensor 4
low
Tabelle 29: Definition rot blinken
LED (leuchtet)
Beschreibung
Zustand potentialfreier Kontakte
Rot (Error)
Mehrere Sensoren befinden sich im Störungszustand
low
Tabelle 30: Definition rot leuchten
Prüfen Sie den Fehlerstatus anhand der potentialfreien Kontakte oder werfen Sie einen Blick auf die Benutzeroberfläche. Mit einem Klick auf Reset wird die Störung quittiert und die Messung neu gestartet.
HINWEIS!

11   Problembehandlung

-     Keine Verbindung zum Gerät möglich. o    Prüfen, ob Netzwerkadapter / RNDIS Treiber installiert ist o    Ggf. Treiber nachinstallieren (S. 19) -     Verlust der Verbindung oder Problemen mit der Benutzeroberfläche: o    erneutes Laden der Seite o    im Menu einen weiteren Klick auf gewünschte Ansicht o    Bei Fehlschlagen starten Sie das Gerät neu und probieren es erneut. o    Falls auch dieser Versuch ohne Erfolg bleibt, kontaktieren Sie bitte den Kundenservice (S.31). -     Das Gerät ermittelt nicht alle Sensordaten, was nun? o    Prüfen Sie alle Steckverbindungen und starten Sie das System neu. o    Andernfalls wenden Sie sich an den Kundenservice (S.31)

12   FAQs

-     Wie werden die Sensorgrenzen eingestellt? o    Benutzeroberfläche -> Configurationmode -     Wie ruft man die ermittelten Sensordaten ab? o     Unter dem Punkt Benutzeroberfläche sind die einzelnen Schritte zum Bedienen der Benutzeroberfläche aufgeführt. -     Ist es möglich die Daten aus der Benutzeroberfläche herunterzuladen? o    Unter dem Punkt Benutzeroberfläche ist eine Möglichkeit genannt die Sensordaten herunterzuladen.

13   Zubehör

Sensoren

Artikel
Leitungslänge [m]
Nennkraft [N] / Nennlänge [mm]
Artikelnummer
Vishay Wägezelle 616,1t
3
10.000 N
IS.ZB.WZ.01.01.0
Vishay Wägezelle 620,2t
5
20.000 N
IS.ZB.WZ.02.01.0
Kraftsensor KD40s, 2kN
3
2.000 N
IS.ZB.WZ.03.01.0
Balluff Sensor


99 mm
IS.EC.B.SU.02.A oder
IS.EC.B.SU.02.B
WayCon


1000 mm
IS.EC.B.SU.03.BETA
Tabelle 31: Zubehör

14   Abkürzungen

Abkürzung
Beschreibung
EMV
Elektromagnetische Verträglichkeit
ESD
Electrostatic discharge (Elektrostatische Entladung)
GUI
Graphical Userinterface (Benutzeroberfläche)
PLC
Programmable Logic Controller (Speicherprogrammierbare Steuerung)
Tabelle 32: Abkürzungen

15   Begriffserklärungen

Abkürzung
Beschreibung
Force Factor
Faktor, mit dem die gemessene Kraft multipliziert wird (Hebelarm)
Microsoft Excel
Tabellenkalkulationsprogramm von Microsoft
Äußere Kraftgrenze
Ein einmaliges Überschreiten dieses Grenzwerts führt zum Auslösen des Sensors
Innere Kraftgrenze
Ein mehrmaliges Überschreiten dieses Grenzwerts innerhalb einer bestimmten Zeit führt zum Auslösen des Sensors (Vorgaben dazu werden in den Eingabefeldern definiert)
Tabelle 33: Begriffserklärungen

16   Schaltpläne

Hinter Seite 31 angefügt.

17   Service

Kundenservice de-smartplastics-service@igus.net
+49 (0) 2203 9649 9806 Technischer Support für igus® smart plastics

Dokumentation/FW https://www.igus.de/info/i-sense-modul-2 Download von Handbüchern, FW Updates und Zertifikaten

Webseite smart Plastics https://www.igus.de/info/vorausschauende-wartung-smart-plastics Bestellmöglichkeit von Sensoren, verarbeitenden Einheiten und weiterem Zubehör

Kontakt www.igus.de info@igus.de +49 (0) 2203-9649-0F

Impressum

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